TSCHERNOBYL

 

Verstecken Sie diese Wolke, die ich nicht sehen will   

Der Frühling 2006 erinnert  uns an den tragischen Unfall von Tschernobyl  (26. April 1986) und veranlasst die Franzosen, sich über die wachsende Anzahl von unerkläerten Krebsarten Gedanken zu machen, welche zuküenfig mehr und mehr Familien befallen. Zwischen diese beiden Perspektiven schiebt sich die dunkle, radioaktive Wolke, die über Frankreich hinweggegangen ist. Im Gegensatz zu den derzeitigen Informationen wurde sie nicht durch eine Linie Maginot des Ökosystems an der Grenze aufgehalten, welche unser Territorium schützt.

 Jean-Michel Jacquemin-Raffestin, Experte in diesem Bereich und Autor von drei erfolgreichen Werken zu diesem Thema, erforscht seit über zehn Jahren die „Affäre Tschernobyl“ und ihre Folgen in den gesundheitlichen und ökologischen Bereichen, welche unser Land betreffen, angefangen von den Nebeln des Nordens bis zur sonnigen  Schönheitsinsel.

 Das Plutonium vor den Toren von Paris..... Das Caesium, die kleinen Täler des Elsass, das Vogesenmassiv, das Dickicht von Korsika bedeckend; die wahren Zahlen der nuklearen Auswirkungen, die falschen Informationen der Medien, das Verschwinden von Berichten, die Fälschungen der Untersuchungsausschüsse, die wahren Folgen der Verschmutzung von Luft, Wasser, der Fauna und Flora sind nur einige, wichtige Teile –seltene oder unveröffentlichte Dokumente zur Unterstützung –welche vom Autor dieses Werkes erstellt wurden.

 Ein Teil dieser Informationen, angegeben im Kongress von Madrid im September 1986, konnte die Grenze der französischen Medien zu der Zeit nicht überqueren.

 Ein mutiges, spannendes Buch, genährt von einer praktisch erschöpfenden Studie der Folgen eines Heuchlers und tödlichen Abwartens einer gelähmten Verwaltung. Wie ein Tsunami wirft er die Lügen der Staatsraison um, besorgt zu bezeugen, damit die Demokratie sich wirklich zu gegebener Zeit in der Information verkörpert.