Die berühmte Wolke

 

Die berühmte Wolke

                        Tschernobyl 

  Auch Frankreich ist verseucht

 

 Zusammenfassung

 Was wissen wir Franzosen über die Auswirkungen der Tschernobyl-Wolke auf unser Land ? Eigentlich wenig, denn unsere Atomkrafttechnokraten hatten die gute Idee, die berühmte Wolke an der Maginotlinie (Frankreich’s Nord-Östlischer Abwehrdamm – Zw. Weltkrieg) aufzuhalten...

Heute endlich, nach 13 Jahren erkennt die Staatliche Institution der Atomschutzsicherheit  öffentlich die Ergebnisse der Verseuchung an, die das CRII-Rad (Commission de Recherche et d’Information Indépendantes sur la Radioactivité)  (Unabhängige Forschung- u. Informationskommission über Radioaktivität) bereits ab Juni 1986 bekannt gab. Gewisse Regionen wie der Boréon-Wald uns das Mercantour Gebiet, sind mit mehr als 800.000 Becquerel/m2  an Cesium 137 verseucht. In Tschernobyl steht ein Gebiet ab einer Belastung von 555.000 Becquerel/m2 unter strengster Bewachung. Hier geht es um Urlaubsgegenden !

Die Erkrankungen an Schilddrüsenkrebs sind nach den Angaben des Gesundheisministerium um 9 % gestiegen. Eine Untersuchung des Regionalen Krankenversicherung vom Mai 1999 ergibt einen deutlichen Anstieg : 11 % pro Jahr.

Das einzige Register für Childdrüsenkrebs existiert seit 30 Jahren im Deparetement Champagne-Ardennes, eine absolute Ausnahme. Der Zeitraum 1986-96 zeigt eine Steigerung von 30 % bei Frauen, 100 % bei Männern und sogar 300 % bei Jugendlischen zwischen 12 und 19 Jahren.

Warum hat die damalige Regierung uns betrogen ? Hätte die Tatsache, bedeutung sowie Risiken der Katastrophe zuzugeben, Frankreich’s Atompolitik in Frage gestellt ? Als Atomkraftland nummer Eins in Europa mit einem Drittel nicht militärischer Anlagen, steht es weltweit an zweiter Stelle nach den USA.

Trotz verschiedener Anträge des Europäischen Parlaments gibt es nach 13 Jahren immer noch keine politische Bereitschaft von Seiten der diversen Regierungen, die sich für der Untersuchung eines möglichen Zusammenhangs zwischen Chillddrüsenerkrankungen und Tschernobyl einzusetzen.

Zwei Jahre lang hat Jean-Michel gründliche Nachforschungen zum Thema bei den wichtigsten wissenschaftlichen und gesundheitlichen Institutionen über die Katastrophe durchgeführt. Er entdeckt die Verantwortlichen, aber wer sind die Schuldigen ?

Der zweite Teil des Buches, den gesundheitlichen und ökologischen Folgen in der ex-UdSSR gewidmet, wird den Leser zweifellos überraschen. Was sich abgespielt hat, ist weit Katastrophaler als alles, was uns mitgeteilt wurde.

Trots des Nebels aus Lug und Trug, in den man uns hüllen will, finden die Auswirkungen der « berühmten Wolke » kein Ende.